bAV-Haftungsfallen für den Arbeitgeber


Es gibt Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern in der Gestaltung von bAV-Verträgen völlig freie Hand lassen und einfach neue oder auch bestehende Verträge in das eigene Unternehmen übernehmen und sich dadurch möglicherweise Haftungsfallen aufbauen.

Gleichbehandlung:
Bringt z.B. ein neuer Mitarbeiter einen bAV-Vertrag vorm vorherigen Arbeitgeber mit, in dem ihm Leistungen bei Berufsunfähigkeit zugesichert werden, die anderen Mitarbeiter des Unternehmens haben solche Regelungen jedoch nicht in ihren Verträgen, so ist dies ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.

Leistungsfall:
Verweigert im Leistungsfall der Versicherer die vertraglich zugesicherten Berufsunfähigkeitsrenten an den Arbeitnehmer – schön, dass der neue Arbeitgeber so freundlich war, den Vertrag zu übernehmen. Denn nun darf er die Zahlungen des Versicherers übernehmen, da er sie arbeitsrechtlich zugesagt hatte.

Fazit:
Für die Einführung einer bAV in Ihrem Unternehmen sind fachliche Kompetenz und Vorbereitungszeit gefordert, damit Sie sich als Unternehmer nicht nur der sozialen Verantwortung gegenüber Ihren Mitarbeitern bewusst sind, sondern Ihr Unternehmen vor unangenehmen und möglicherweise teuren Überraschungen schützen. Sprechen Sie uns an.